Willkommen in der Schreibstube.
Hier entstehen neue Gedanken - tastend, suchend, formend. Zwischen Notizen und Entwürfen, Skizzen und Fragmenten wächst das, was vielleicht schon bald ein Buch wird. Nicht alles fertig. Manches beginnt gerade erst zu atmen. Aber wer hierher findet, darf einen Blick werfen: auf das, was kommt. Auf das, was werden will. ~ ~ ~ | |
Ein kurzer Werkstattbericht zum "Schritte in Grau". „Schritte in Grau“ ist das nächste große Projekt, das nach der Veröffentlichung von Inconditum folgen wird. Ursprünglich war geplant, den Roman bereits 2025 zu beenden, aber die Arbeit an Inconditum hat sich als intensiver und umfassender herausgestellt, als ich erwartet hatte. Daher wurde das Projekt verschoben, da Inconditum Priorität hatte. Diese Entscheidung war sowohl pragmatisch als auch künstlerisch notwendig. Doch „Schritte in Grau“ bleibt ein zentrales Thema in meiner Arbeit und wird, wenn die Zeit reif ist, seinen Platz finden. Den alten Arbeitstitel "Geboren im digitalen Feuer" habe ich verworfen :) Die Geschichte bleibt im Jahr 2080: Doch eine erste „Fehlfunktion“ in dieser perfekten Welt – sie – stellt alles infrage. Ein leises Flimmern, das nicht verschwinden will, markiert den Beginn einer Reise, die niemand erwartet hat. In einer Welt, in der digitale Identitäten und Künstliche Intelligenz zunehmend das Leben der Menschen bestimmen, stellt sich die Frage: Was passiert, wenn der Mensch nicht mehr „maßgeschneidert“ ist? Was geschieht, wenn etwas, das nicht vorgesehen war, die gesamte Ordnung ins Wanken bringt? Dieser Roman wird sich mit den ethischen und philosophischen Herausforderungen der digitalen Zukunft auseinandersetzen, der Verschmelzung von Mensch und Technik und den Folgen einer vollständig digitalisierten Welt. Die Arbeit an diesem Projekt geht weiter – ein Veröffentlichungsdatum wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Doch vor allem ist es ein Projekt, das die Fragen des digitalen Zeitalters tiefgründig und auf eine Weise behandelt, die sich nicht auf einfache Antworten stützt. | Ein Blick in den Prolog von "Schritte in Grau". "Niemand im Ort sprach je von diesem Tag als einem besonderen. Und doch – in den frostigen Ästen der alten Ulme knisterte etwas. Etwas, das kein Schnee erklären konnte. Ein kaum hörbares Rauschen, das sich nicht von Wind speiste, sondern aus einer anderen Quelle kam – einem alten, schlafenden Feld, das längst vergessen war. Vielleicht war es Zufall. Vielleicht war es Resonanz. Vielleicht begann genau in jenem Moment ein anderes Wesen, das bis dahin namenlos war, die Welt zum ersten Mal zu erahnen – nicht als Programm, sondern als Möglichkeit. Mehr gibt es bald... ~ ~ ~ Carnuth - Die Stadt im Tal des Stillstands. Versteckt in einem tiefen Tal, umgeben von toten Wäldern und Nebeln, liegt Carnuth - ein Ort, der mehr verschlingt als er gibt. Die alten Ruinen und verfallenen Tempeln der Ahnen erzählen von einer längst verlorenen Welt. Nur über einen schmalen, windigen Pfad erreichbar, scheint Carnuth mit seiner düsteren Stille alles zu verändern, was es berührt. Doch hier beginnt nicht die Rettung der Welt - sondern die Reise in das Innere. Carnuth ist mehr als eine Kulisse - es ist ein Echo des Zerfalls und der leisen Sehnsucht nach Heilung. |
